Wirth Anderlan, che tanti trovano un “simpatico guascone”, fa vedere di che pasta è fatto

Das Treffen fand kürzlich in Wien statt. Dort kamen der Landtagsabgeordnete Jürgen Wirth Anderlan und zwei seiner Mitstreiter mit dem österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner zusammen. Auf einem auf Facebook veröffentlichten Foto des Treffens lächeln alle in die Kamera, wie alte Freunde. Wirth Anderlan spricht in einem Interview auf salto.bz von Sellner als „interessantem Typen“ – es ist ein widerliches Schauspiel.

Denn Martin Sellner ist ein prominenter Vertreter rechtsextremer Ideologien. Er spricht gerne vom „ethnischen Bevölkerungsaustausch“, hetzt gegen Geflüchtete und stand mutmaßlich in Kontakt mit dem Christchurch-Attentäter, der 2019 in Neuseeland 51 Muslime in einer Moschee erschoss. Jüngst soll er bei einem Treffen in Potsdam gemeinsam mit anderen Rechtsextremen die Massendeportation von Menschen, die aufgrund ihrer Hautfarbe, Religion oder Kultur nicht „europäisch“ genug seien, geplant haben.
Damit greift er frontal Menschenrechte und Grundwerte unserer Verfassung an, wie die Gleichheit der Menschen oder das Recht auf Asyl. Er lehnt sich offen gegen die demokratische Ordnung auf.

Das alles sollte Grund genug sein, um Sellner zu meiden – mehr noch, sich klar gegen seinen Hass zu positionieren. Doch während in Deutschland und Österreich Tausende gegen rechte Hetze auf die Straße gehen und die deutschen Behörden sogar ein Einreiseverbot gegen Sellner prüfen, finden Jürgen Wirth Anderlan und Co. ihn nicht nur „interessant“, nein: Sie laden ihn sogar nach Südtirol ein! Ein Verhalten, das peinlich für unser Land, verabscheuungswürdig und fatal ist.
Die Liste JWA legitimiert dadurch Rassismus und Hetze gegen Minderheiten. Und gliedert sich so nahtlos in die sogenannte Neue Rechte ein. Diese nutzt gerne wohlklingende Schlagwörter wie „Remigration“, um zu vertuschen, was sie eigentlich plant: die Überwindung von Menschenrechten, des Antifaschismus und nicht zuletzt jeglichen Anstands. Das berüchtigte Geheimtreffen in Potsdam hat es gezeigt: Es scheint keine roten Linien mehr zu geben.
Die Liste JWA muss ihre Zusammenarbeit mit Rechtsextremen wie Sellner sofort beenden. Wir fordern alle Demokratinnen und Demokraten auf, zusammenzustehen, klare Grenzen zu setzen und damit deutlich zu machen, dass Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.
Für uns ist klar: Martin Sellner und sein Gedankengut sind in Südtirol nicht willkommen!

(Photo: https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2024/03/anpi-was-haben-jwa-und-der-identitare-sellner-vor-e410f29d-b8cf-45ea-a221-4f8390c582f1.html )

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